Chanukka hat begonnen
Baden-Badener CDU-Vertreter feiern Chanukka – Keine mutigen Worte in Sachen Widerherstellung der „Würde des Ortes“

Baden-Baden, 30.12.2024, Bericht: Redaktion Acht Tage feiern die Juden auch in Baden-Baden das Fest Chanukka, das an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im Jahr 3597 nach jüdischem Kalender erinnert, was dem Jahr 164 v. Chr. entspricht.
Am Samstag lud die Israelitische Kultusgemeinde zum öffentlichen Entzünden des Chanukka-Leuchters ein. Vor dem Grundstück der ehemaligen Synagoge in der Stephanienstraße fanden sich 30 bis 40 Besucher ein. Die jüdische Gemeinde zählt über 500 Mitglieder. Zu den Besuchern am Samstagabend gehörten auch einige nichtjüdische Mitbürger.
Nach wie vor wird das Grundstück der niedergebrannten Synagoge vertragswidrig für profane Zwecke genutzt. Die von der Israelitische Religionsgemeinschaft Baden geforderte Wiederherstellung der «Würde des Ortes» steht weiter aus. Auf mutige Worte seitens politischer Vertreter muss man weiter warten. Vermutlich dürfte die Rücksicht auf die Eigentümer und ehemaligen BT- Verleger damit in Zusammenhang stehen. Am Samstag hatte sich der CDU-Fraktionschef Ansgar Gernsbeck und die Stadträtin und Landtagsabgeordnete Cornelia von Loga eingefunden.
Immerhin kommt nun die Suche nach einem Grundstück zum Bau einer neuen Synagoge in die Gänge. Die peinliche Position der ehemaligen Oberbürgermeisterin Margret Mergen, CDU, dass in der ganzen Stadt kein Grundstück für diesen Zweck zu finden sei, verdrängt die Baden-Badener CDU bis heute.
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