Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

Die Linke Baden-Baden Rastatt präsentiert politische Schwerpunkte – Lothar Tatzik und Lisa Schrempp stehen für „öffentliche Daseinsvorsorge und bezahlbare Mobilität“

Die Linke Baden-Baden Rastatt präsentiert politische Schwerpunkte – Lothar Tatzik und Lisa Schrempp stehen für „öffentliche Daseinsvorsorge und bezahlbare Mobilität“
Lothar Tatzik ist der Direktkandidat von Die Linke für den Wahlkreis Baden-Baden. Foto: Die Linke/Lothar Tatzik

Baden-Baden, 09.01.2026, Bericht: Redaktion Mit einer Pressemeldung meldet sich Die Linke Kreisverband Baden-Baden Rastatt zu Wort und präsentieren die politischen Schwerpunkte der beiden Kandidaten für die Landtagswahl für die Wahlkreise Baden-Baden und Rastatt.

Für den Wahlkreis tritt Lothar Tatzik an, der auch schon für die Bundestagswahl im vergangenen Jahr kandidierte. Für den Wahlkreis Rastatt bewirbt sich Lisa Schrempp für ein Mandat für den Landtag von Baden-Württemberg. In der letzten Umfrage zur Landtagswahl, der sogenannten «Sonntagsfrage» im Oktober kam Die Linke auf 7 Prozent.

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Am 5. Januar 2026 trafen sich die Vorstandsmitglieder des Kreisverbandes Die Linke in einem Lokal im Rebland zur Vorbereitung der anstehenden Landtagswahlen, berichtet die Partei. Die Kandidaten Lothar Tatzik und Lisa Schrempp erläuterten, warum sie für den Landtag kandidieren und welche politischen Schwerpunkte sie dort setzen wollen. Sie benannten unter anderem den Erhalt kommunaler Strukturen, eine starke öffentliche Daseinsvorsorge sowie bezahlbare Mobilität als zentrale Voraussetzungen für eine lebenswerte Region, für die sie sich im Landtag einsetzen möchten, berichtet Die Linke.

 

Da Die Linke derzeit nicht im Landtag von Baden-Württemberg vertreten ist, mussten für jeden Wahlkreis jeweils 150 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten eingereicht werden, erklärt die Partei zum Verfahren. Die Unterschriften seien überwiegend an Infoständen unter anderem in Baden-Baden, Bühl, Rastatt und Gaggenau gesammelt worden. Damit begann der Wahlkampf für Die Linke wohl schon frühzeitig, denn bei der Unterschriftensammlung «ergaben sich zahlreiche Gespräche mit interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern».

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Auch die Finanzkrise in Baden-Baden und die damit verbundenen Einsparungen waren Thema des Treffens des Linke-Kreisvorstands: «Thematisiert wurde der mögliche Wegfall von Ortsverwaltungen, unter anderem im Rebland. Auch angekündigte Kürzungen im öffentlichen Personennahverkehr, die Baden-Baden und das Umland betreffen, wurden kritisch gesehen. Die Linke befasst sich mit diesem Thema unter anderem durch eine Anfrage zu einem Mobilitätspass und eine Petition, mit der auf die Bedeutung des ÖPNV für Mobilität, soziale Teilhabe und Umwelt hingewiesen wird.»

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Und auch über die Grenzen des Stadtkrieses Baden-Baden und des Landkreises Rastatt hinaus richtet sich der Blick des Linke-Vorstands: «Die Anwesenden kritisierten den Eingriff der USA in Venezuela und bezeichneten diesen als völkerrechtswidrig. Die US-Politik wurde als wirtschaftlich motiviert bewertet, insbesondere mit Blick auf die Ölreserven Venezuelas. Die Partei fordert die Achtung der Souveränität Venezuelas und eine Lösung auf diplomatischem Weg.»




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