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Februar vor sieben Jahren – Rückblick auf Affären in Baden-Baden – Leo-Affäre und Gehri-Prozess

Februar vor sieben Jahren – Rückblick auf Affären in Baden-Baden – Leo-Affäre und Gehri-Prozess
Das Bauunternehmen Weiss wurde weiterhin mit öffentlichen Aufträgen in Baden-Baden betraut, wie dem Umbau des Bertholdplatzes. Foto: Archiv

Baden-Baden, 23.02.2026, Bericht: Redaktion Vor sieben Jahren erschütterten die Leo-Affäre und der Gehri-Prozess die Stadt Baden-Baden. goodnews4.de hatte die Missstände aufgedeckt.

Die Höhepunkte dokumentierten sich in der goodnews4-Berichterstattung. Die Gerichte sprachen ihre Urteile, eine politische Aufarbeitung der Affären ist bis aber heute ausgeblieben. So wurden in der Kommunalpolitik auch wenige Lehren gezogen. Die CDU verweigert bis heute Auskunft, wie es sich mit möglichen Spendengeldern des verurteilten Bauunternehmers verhielt. Betroffene Parteien reagierten während der Berichterstattung mit Interviewboykotten und anderen Restriktionen. Der CDU-Kreisverband und die Fraktion der Grünen halten auch aktuell Restriktionen gegen goodnews4.de aufrecht.

Was war heute vor sieben Jahren? Die Schnelligkeit, mit der das Leben vergeht, ist eine Erfahrung, die man gleich nach den Kindertagen macht. «Ach ja, das ist schon wieder sieben Jahre her», werden Sie vielleicht sagen, wenn Sie diesen Bericht lesen, den wir im Februar vor sieben Jahren als Aufmacher veröffentlicht haben.

Auch Stadträte abgehört – Baden-Badener Abhör-Affäre weitet sich aus – Angeblich 186 Fälle

Baden-Baden, 14.02.2019, 00:00 Uhr, Bericht: Christian Frietsch Zu den Betroffenen von illegalen Abhöraktionen sollen auch Stadträte, Journalisten und Geschäftspartner gehören. Nach goodnews4-Informationen soll es sich bei den Abhöraktionen des Geschäftsführers der Baufirma Weiss um 186 Fälle handeln. goodnews4.de berichtete bereits am 9. Februar. Die Kriminalpolizei hat Geschädigte inzwischen mit den illegal aufgezeichneten Gesprächen konfrontiert.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, handelt es sich um Straftaten nach §201 Strafgesetzbuch «Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes». Ob Stadträte oder andere Geschädigte Strafanzeigen gestellt haben, ist nicht bekannt. Auch Mitarbeiter der Stadtwerke Baden-Baden und des städtischen Eigenbetriebes Umwelttechnik sollen betroffen sein.




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