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Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „An der dreckigsten Ecke von Baden-Baden wider alle Vorgaben“ – Gut gemeint, aber schlecht gemacht

Baden-Baden, 04.02.2019, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Klaus H. Kober Stellung zu dem goodnews4-Bericht Grüne Fraktionschefin Iding-Dihlmann wehrt sich gegen Trickserei-Vorwürfe − «Beschluss des Gemeinderats mit den Stimmen der CDU».

Die Reinhaltung unserer Luft ist ein hohes, sehr wünschenswertes Gut und im Zeitalter einer mobilen Gesellschaft keine einfache Aufgabe. Wer aber an der dreckigsten Ecke von Baden-Baden wider alle Vorgaben Luft misst, um Schadstoffe zu ermitteln, muss damit rechnen, dass die Messergebnisse schnell zum Problem werden. Im konkreten Fall glaube ich weder an Unvermögen noch an Schusseligkeit, sondern an einem mit Kalkül inszenierten, ideologischen Kampf gegen das Auto.

Als Managementberater muss ich feststellen, dass die Stadtspitze mit solcherlei Messungen schlecht beraten ist. Die enge Kooperation zwischen Bürgermeister Kaiser von den GRÜNEN und der Deutschen Umwelthilfe ist sehr auffällig. Derartig enge Kooperationen sind für öffentliche Einrichtungen nicht angezeigt. Von einem Behördenleiter erwarte ich bei der Auswahl seiner Kooperationspartner deutlich mehr Zurückhaltung und vor allem wissenschaftlichen Sachverstand! Die im Rathaus Briegelacker durchgeführte Ausstellung gegen Holzöfen passt hier ebenfalls ins Bild. Hinter alledem steckt ein Drehbuch. Der ideologieverbrämte Feldzug, der von der Deutschen Umwelthilfe und den GRÜNEN geführt wird, ist noch lange nicht am Ende.

Hoffentlich bleiben die Messwerte am Ebertplatz und entlang der B 500 im Rahmen. Sonst haben wir im Eilverfahren Fahrverbote in Baden-Baden, die mit einer Prozesslawine einhergehen. Das kann sich keine Kommune leisten.

Klaus H. Kober
Rheinmünster


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