Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Antwort auf den Leserbrief von Karl-Georg Degenhardt“ – „Wahnsinn, wenn im Durchschnitt von jedem Arbeitnehmer fast 3 Arbeitswochen bezahlt krankgefeiert wird“
Baden-Baden, 02.02.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Martin Müller-Petersen Stellung zu dem Leserbrief von goodnews4-Leser Karl-Georg Degenhardt Leserbrief «Meine Meinung» – «Fassungslosigkeit über die deutsche Arbeitsmoral bedient Vorurteile» – «Komplexität statt Polemik» – Zum Leserbrief Martin Müller-Petersen.
Zwar möchte ich die Leser nicht mit einer Diskussion zwischen Korinthenkackern langweilen, eine Antwort auf das Schreiben des Lesers Degenhardt (goodnews4 vom 30.01.2026) ist jedoch unerlässlich. Wahnsinn ist es in der Tat, wenn in Deutschland im Durchschnitt von jedem Arbeitnehmer fast 3 Arbeitswochen bezahlt krankgefeiert wird. Ob berechtigt oder nicht, sei dahingestellt. Das ist allerdings international Spitze. Auch ist es völlig unerheblich, ob wir weltweit am wenigsten arbeiten oder nur im unteren Drittel der Arbeitsleistung stehen. Es gibt wahrscheinlich Dritte Welt Länder die gezwungenermaßen noch mehr Freizeit haben, weil einfach nicht genug Arbeit vorhanden ist. Und dass es immer mehr arbeitsfähige Personen gibt, die nicht bereit sind für ein paar hundert Euro mehr pro Monat 160 Stunden zu arbeiten, ist ebenfalls bewiesen, siehe hierzu auch den Leserbrief von Frau Schumacher (goodnews4 vom 31.01.2026).
Was die Werthaltigkeit der Bundesanleihen betrifft, so ist der Anstieg des Goldpreises nicht nur durch Trump verursacht, sondern dem gezielten Goldkauf von Zentralbanken zu verdanken, die sich gegen die befürchtete Wirtschafts- und Finanzkrise absichern wollen. Trotz Trump bleibt der Dollar immer noch Weltwährung Nummer 1, oder versuchen Sie doch einmal mit Euro-Noten in Südamerika oder Asien zu bezahlen. Der Euro ist und bleibt eine relativ unbedeutende Währungseinheit des Club Med mit seinen hoch verschuldeten Mitgliedern. Und was die Schulbildung betrifft, belegen die Pisa-Studien doch eindeutig die schleichende Verblödung. Dass die Arbeitslosenzahlen steigen, aber trotzdem noch getürkt sind, weil die vielen hunderttausend Arbeitslosen, die sich in Auffanggesellschaften oder unnützen Fortbildungsmaßnahmen befinden, nicht mitgezählt werden, spricht auch nicht gerade für die hohe Produktivität der deutschen Wirtschaft.
Kurz, es ist müßig, bei jedem einzelnen Punkt ins Detail zu gehen. Diejenigen die sich interessieren, wissen ohnehin was Sache ist und alle anderen interessiert es sowieso nicht. Wer sich wirklich für die Wirtschaftslage in Deutschland kundig machen will, dem sei u.a. die Lektüre vom Wirtschaftsgipfel der Zeitung «WELT» in deren Ausgabe vom 29.01. empfohlen.
Fazit: ich kann nur jedem jungen Menschen, der sich selbstständig machen möchte und für seinen Berufswunsch keine Werkstatt oder Werkhalle, sondern nur einen Computer benötigt, dringend anraten, Deutschland auf den schnellsten Weg zu verlassen. Es gibt weltweit viele Möglichkeiten sich zu verwirklichen und sich bei niedrigen Steuersätzen ein Polster für das Alter zu schaffen, während man in Deutschland dank der Sozialschmarotzer nur der Altersarmut anheimfallen kann. Ich lasse mich gerne von einem ausgewiesenen Fachmann oder einem erfolgreiche n Wirtschaftskapitän Lügen strafen, aber nicht von einem Spökenkieker Theoretiker, der noch nie an einer Werkbank gestanden hat, aber von Berufswegen alles besser weiß und Mitglied einer Partei ist, die wegen ihrer hohen Kompetenz schon aus dem Bundestag geflogen ist und die wahrscheinlich das gleiche Schicksal bei der nächsten Gemeinderatswahl in Baden-Baden erleiden wird. Ein Beweis mehr, dass die Zeit der Altparteien vorbei ist. Die FDP wurde als erste eliminiert, die SPD und die GRÜNEN, die sich immer weiter von ihrer Basis entfernen, werden folgen.
Müller-Petersen
Baden-Baden
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