Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – Blick zurück zum OB-Wahlkampf – „Dem Wahlsieger Dietmar Späth von allen Anwesenden im Rathaus als Einziger nicht gratuliert“

Baden-Baden, 28.04.2022, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leserin Tina Tischer Stellung.

Vielleicht ein Blick zurück zum OB-Wahlkampf um den Posten des Oberbürgermeisters. Vorwiegend auf Facebook, z.B. in Gruppen wie «Du bist ein echter Baden-Badener, wenn…» hat es eine Schlammschlacht der Freunde von OB Mergen (CDU) und der Unterstützer des Kandidaten der Grünen, Roland Kaiser, gegeben. In Leserbriefen wurde ein «Eigengewächs» gefordert. Kurz und schlecht: der bisherige und langjährige Bürgermeister von Muggensturm Dietmar Späth wurde mit Dreck beschmissen. Dem nicht genug, wurde auch noch seine Familie bedroht. Selbstverständlich alles anonym. Es ist im Gemeinderat parteiübergreifend ein offenes Geheimnis, wer für diese feige, verlogene und charakterlose Diffamierungskampagne verantwortlich ist. Unter dessen Ägide haben nun die Grünen in Baden-Baden also mit «Hass & Hetze» ein neues Geschäftsfeld entdeckt, welches sonst eher anderen Parteien zugeschrieben wird.

Da der verantwortliche Wahlkampfmanager den Wahlkampf des Kandidaten Kaiser komplett in den Sand gesetzt hatte, versuchte der Opportunist, der lediglich seine eigene Parteikarriere im Fokus hat, mit dieser demokratiefeindlichen Schandtat seine persönliche Politkarriere zu retten. Natürlich ging der Schuss nach hinten los und die Grünen Baden-Baden werden damit als Feinde der Demokratie auf Jahre hinaus gebrandmarkt sein. Es ist den demokratischen Parteien im Gemeinderat dringend nahezulegen diesen Angriff auf die Demokratie parlamentarisch aufzuarbeiten.

 

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass der Grüne Thomas Gönner dem Wahlsieger Dietmar Späth von allen Anwesenden im Rathaus als Einziger nicht gratuliert haben soll.

Weitere anonyme Anwürfe gegen Späth waren: Mangelnde Eignung für den Posten einer «Großstadt», Abhängigkeit von Sponsoren aller Art, seine clevere Öffentlichkeitsarbeit mit dem Playboy, eine Brandweinverkostung mit anschließender Ratssitzung und, und … Dass er seit Jahrzehnten seine kleine Gemeinde im Landkreis Rastatt ohne jegliche Verschuldung geführt hat, wurde immer als unwichtig abgetan. Sowas ist wohl auch hinderlich für das «good-good-life» in Baden-Baden, wo man gern über seine Verhältnisse lebt.

Tina Tischer
Baden-Baden


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