Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Brandgefährliche Ampelschaltung“

Baden-Baden, 05.10.2024, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Wolfgang Holstein.

Zum goodnews4-Bericht 15-Jähriger schwebt in Lebensgefahr – Nach schwerem Unfall heute Morgen auf B500 in Baden-Baden:

In Deutschland werden Reihenampelschaltungen in der Regel so vorgenommen, dass man bei entsprechender Geschwindigkeit eine Ampel nach der anderen im fließenden Verkehr passieren kann. Dies dient zwar dem besseren Verkehrsfluss, nicht aber der Sicherheit wie man an dem Fall des schwerverletzten Schülers (goodnews4 vom 1.10.2024) feststellen muss, der wahrscheinlich sein ganzes Leben an den Folgen des Unfalls zu tragen hat.
Zwar kann man in diesem Fall entgegenhalten, dass diese Autofahrerin, die bei Rot alle Ampeln überfährt und der man auf Lebenszeit den Führerschein entziehen solle, einen Einzelfall darstellt. Im vorliegenden Fall handelt es sich aber auch um eine brandgefährliche Ampelschaltung, die von der Verkehrsüberwachung schnellstens abgeändert werden sollte.
Wenn man es bei der 1. Ampel auf der B500 an der Kreuzung zur Jagdhausstraße bei «Gelb» gerade noch schafft drüber zu kommen, dann gelingt dies (mit etwas mehr Gas) auch bei der 2. Ampel, also der Unfall-Ampel. Das weiß jeder Pendler, der täglich in die Stadt fährt und entsprechend wird gehandelt; also immer volle Pulle drüber!
Würde man die Ampeln jedoch so schalten, dass die 2. Ampel (also die Unfallampel) bereits auf Rot steht, während die 1. Ampel an der Kreuzung Jagdhausstraße auf gelb schaltet, dann wäre jeder Versuch der Beschleunigung in dem Wissen, dass man bei der 2. Ampel sowieso halten muss, vergeblich und dies würde wesentlich zur Verkehrsberuhigung beitragen.
Wer verschlafen hat, soll das seinem Chef erklären aber nicht rowdyhaft durch die Stadt brettern!

 

Zum goodnews4-Bericht Goldmedaille für Dietmar Späth – 30 Jahre Rathauschef:

Es fühlt sich an wie ein Schlag ins Gesicht, wenn unser Oberbürgermeister für Dinge Auszeichnungen erhält, die er im früheren Leben «geleistet» hat, auch wenn es nur eine langjährige Dienstzeit handelt. Was er bisher für Baden-Baden geleistet hat, wäre nicht mal eine Blechmedaille wert und es ist sicher keine Falschaussage, wenn man behauptet, dass er bisher mehr Schaden (Klinikum Rastatt, Haushaltsplanung, etc.) verursacht, als Leistungen erbracht hat. Oder hat er, wenn er schon so hoch «dekoriert» wird, versucht, diese Veranstaltung mit immerhin 500 Teilnehmern nach Baden-Baden zu holen?

Zum goodnews4-Bericht Noch mehr Wohnmobile in Baden-Baden – Baumaßnahmen auf Wohnmobilparkplatz:

Na prima, das ist genau die Klientel, die man sich in einer Stadt wünscht, wo ein Überangebot an teuren 5-Sterne-Hotels herrscht. Hat eigentlich schon einmal jemand ausgerechnet, wie viel Geld ein Wohnwagen-Tourist durchschnittlich pro Tag ausgibt? Sicher nicht viel, denn die haben ja bekanntlich alles dabei, was man zum Leben braucht.

Zum goodnews4-Bericht Details zur Haushaltssperre in Baden-Baden – Kämmerer Thomas Eibl: «Kein Ermessensspielraum»:

Ein Kindergarten ist eine Ansammlung Hochqualifizierter gegenüber einem Großteil des Gemeinderats von Baden-Baden. Da wurde bereits am 19.9.2024 von der AfD ein Antrag auf Erlass einer haushaltswirtschaftlichen Sperre gemäß §29 GemHVO gestellt und natürlich u.a. von der CDU abgelehnt. Statt sich diesem gut begründeten und vollumfänglich berechtigten Antrag anzuschließen, entblödet sich die CDU nicht, am 30.09.2024 einen gleichen Antrag zu stellen, weil man in der CDU lieber kollektiven Selbstmord begehen würde, als einem Antrag der AfD zuzustimmen. Da sei die Brandmauer vor, die zwar mittlerweile nur noch eine Höhe von ca. 30 cm hat, aber symbolisch immer noch besteht.

Wolfgang Holstein
Baden-Baden


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