Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Das Schweigen der Stadträtin Beate Schneider (Die Linke)“ – „Sven Bohnert (SPD) die Gelegenheit Führungsstärke zu zeigen“

Baden-Baden, 28.09.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Thomas Kreuder Stellung.

Vorab möchte klarstellen, dass ich «die Linke» nie wählen würde. Als Demokrat finde ich es jedoch nicht verkehrt, wenn im Stadtrat auch eine Person sitzt, welche den sozial Schwächeren auf kommunaler Ebene eine Stimme gibt.

Bisher hatten Politiker wie Bodo Ramelow, Gregor Gysi und Dietmar Bartsch den Linken ein fast bürgerliches Gesicht gegeben. Die Linke Heidi Reichinnek hingegen konnte man bisher in diversen Talkshows als schnellsprechende Person mit fehlender Impulskontrolle oder Tattoomodel wahrnehmen und sich allenfalls darüber amüsieren. Somit muss man eingestehen, dass man auf dem linken Auge völlig erblindet war. Seit der Wahl in Berlin ist nun für jedermann offenkundig, wie die Partei «die Linke» tickt.

 

Der zwischenzeitlich bundesweit bekannte Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak «die Linke» hat intensive Chatkontakte mit einem der Söhne des bundesweit bekannten Clanchefs Issa Remmo. Dieser nimmt dann gleich gemeinsam mit dem Terrorverherrlicher Ibrahim Ibrahim an der Wahlparty der Linken teil. Schließlich unterstützen diese beiden finsteren Gesellen «die Linke» und fühlen sich von dieser Partei zu guter Letzt auch verstanden. Man muss sich die Frage stellen, ob Berlin zukünftig funktioniert wie Gaza-Stadt oder Beirut. Dort ist es üblich, dass kriminelle Clans und Islamisten Einfluss auf die Politik nehmen, um ihre Interessen wahrzunehmen.

Die Berliner Spitzenkandidatin Frau Elif Eralp redet hingegen das Problem von Einfluss durch arabische Clans und den offen gelebten Antisemitismus in ihrer Partei klein. Ganz im Gegenteil, die Nazikeule wird geschwungen und Herr Koçak wird als Opfer einer «rassistischen Kampagne» zum Märtyrer hochsterilisiert.

Und zu diesen unhaltbaren Zuständen der Linken scheint Frau Beate Schneider seit einer Woche keine Meinung zu haben oder es hat ihr selbst die Sprache verschlagen. Frau Schneider ist sich anscheinend nicht bewusst, dass Schweigen auch als eine Zustimmung gewertet werden kann und sie damit zur Mitläuferin in einer Partei wird, welche sich mehr und mehr von unseren demokratischen Grundwerten entfernt. Daher wird es für die Baden-Badener SPD, welche im Gemeinderat mit den Linken eine gemeinsame Fraktion gebildet hat, unausweichlich, schleunigst die Konsequenzen zu ziehen, um sich eindeutig von einer solchen Partei, wie «die Linke» abzugrenzen. Jetzt hat Sven Bohnert (SPD) die Gelegenheit Führungsstärke zu zeigen. Frau Schneider hingegen bleibt als letzte gesichtswahrende Maßnahme der Rückzug aus dem Baden-Badener Gemeinderat oder eventuell ein Wechsel zur SPD. Für eine öffentliche Distanzierung zu den Zuständen in der Partei «die Linke» ist für Frau Schneider der Zug bereits abgefahren.

Thomas Kreuder
Baden-Baden


Wenn Sie auch einen Leserbrief an die Redaktion senden möchten, nutzen Sie bitte diese E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In Ausnahmefällen veröffentlicht goodnews4.de Leserbriefe auch unter einem Pseudonym. Die tatsächliche Identität des Verfassers ist goodnews4.de in jedem Fall bekannt.

«Spielregeln» für Leserbriefe an goodnews4.de

Die Leserbriefseite «Meine Meinung» bieten ein Meinungs- und Diskussionsforum, für das es auch einiger «Spielregeln» bedarf. Diese Regeln, die zum Teil vom Presserecht und sonstigen Rechtsvorschriften vorgegeben sind, sollten diesen Maßgaben folgen. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion.

1. Der Verfasser eines Leserbriefes ist für diesen juristisch verantwortlich. Allerdings liegt bei goodnews4.de die publizistische und presserechtliche Verantwortung.

2. Ein Leserbrief darf scharfe Wertungen, Überspitzungen und deftige Kritik im Rahmen des öffentlichen Meinungsstreits enthalten. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Das gilt auch für Beiträge, die so genannte Schmähkritik enthalten. In diesem Zusammenhang: Gute Argumente überzeugen am besten. goodnews4.de veröffentlicht jeden Leserbrief, der diese Voraussetzungen erfüllt.

3. Leserbriefe sollten sich mit aktuellen Angelegenheiten von öffentlichem Interesse beschäftigen. Private Auseinandersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht.

4. Anonyme Schreiben werden nicht veröffentlicht. Bei Pseudonymen muss die tatsächliche Identität des Verfassers bei goodnews4.de bekannt sein. Bei der Veröffentlichung eines Beitrags werden Vor-, Nachname und Wohnort genannt.

5. Beiträge von politischen Mandats- und Funktionsträgern, Vertretern von Organisationen, Verbänden, Institutionen und ähnlichen sind auf dieser Seite nicht vorgesehen, es sei denn sie antworten auf einen Leserbrief. Die genannten Vertreter haben andere Möglichkeiten, ihr Anliegen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen – zum Beispiel im redaktionellen Teil durch Pressemeldungen u.a.

6. Titelvorschläge (Überschriften) nehmen wir gerne entgegen, grundsätzlich entscheidet über die Titelsetzung aber die Redaktion.

7. Leserbriefe sollten elektronisch als E-Mail übermittelt werden und müssen die vollständige Adresse des Einsenders enthalten. Darüber hinaus benötigen wir eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen.

8. Der Einsender sollte erwähnen, worauf sich sein Beitrag bezieht. Sollte er sich auf einen goodnews4-Artikel beziehen, bitte mitteilen, wann dieser erschienen ist.

9. Für die Länge von Leserbriefen hat unsere Redaktion ein Limit von 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen gesetzt.




Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.