Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Frau Dr. Hannewald gebe ich uneingeschränkt recht zum Übergangs-Oberbürgermeister Wieland“

Baden-Baden, 16.01.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leserin Daniela Carlein Stellung zu dem Leserbrief von goodnews4-Leserin Dr. Yvonne Hannewald Leserbrief «Meine Meinung» – OB Wahl – «Unser Interim-OB Wieland besser als alle, die bisher zur Auswahl stehen».

Frau Dr Hannewald gebe ich uneingeschränkt recht zum Übergangs-Oberbürgermeister Wieland. Es darf nicht die nächste Katastrophe kommen, wie z.B. der Verlust der Kreisfreiheit unserer Stadt. Alleine der Verlust des Südwestfunks und der einst gewinnbringenden Stadtklinik, die durch den Verbund Klinikum Mittelbaden mittlerweile erfolgreich gegen die Wand gefahren wurde, sollte Warnung genug sein!

Auch ich mache mir große Sorgen um unsere wunderbare Stadt Baden-Baden. Als mein Vater 1969 zum OB dieser Stadt gewählt wurde, stand er vor einem Scherbenhaufen. Die Stadt war völlig verschuldet, die Lichter gingen wortwörtlich aus – sogar Hotels mussten schließen, weil Gäste ausblieben. In seinen 21 Jahren Amtszeit führte er die Stadt wieder zu Wohlstand und internationalem Ansehen mit einer umfangreichen Stadtplanung, um die Stadt für die Zukunft fit zu machen. An diesem Ausgangspunkt von 1969 steht Baden-Baden, dank seiner bisherigen Führungen nun leider wieder.

 

Es sollte sich idealerweise ein Baden-Badener Bürger mit einer fundierten Ausbildung/Studium zum Amt des Oberbürgermeisters bewerben, der über das nötige Fundament und die Leidenschaft verfügt, dieses einzigartige Juwel «Weltstadt Baden-Baden» wieder zum Glänzen zu bringen. Das wird einem auswärtigen (besonders aus dem Landkreis Rastatt etc.) kaum gelingen!

Baden-Baden muss als Unternehmen, nicht mit beamtenhaftem Bürokratiedenken, geführt werden. Auch Mut und Durchsetzungskraft gehören dazu, sich gegen Widerstände durch den Gemeinderat im Interesse unserer Stadt durchzusetzen. Unter anderem kann es doch nicht wahr sein, dass der Gemeinderat trotz leerer Kassen, völlig überhöhten Gehaltszahlungen an einflussreiche Positionen (ohne Nachweis von Erfolgen) zugestimmt hat und ein Klinikum Mittelbaden von uns Bürgern, trotz extremer Missstände / Fehlplanungen, ohne Schuldenlimit und Mitspracherecht bzw. Veröffentlichung der Inhalte, weiter unterstützt und finanziert wird.

Unsere Kreisfreiheit ist unsere letzte Möglichkeit, diese Stadt nicht zu einem «Lost Place» verkommen zu lassen!

Leere Kassen, Schulden müssen endlich ernst genommen werden. Kommentare unter den Bürgern, wie «die machen im Rathaus doch eh was sie wollen, was soll man da noch zur Wahl gehen», sind leider nachvollziehbar und der Anfang vom Ende.

Daniela Carlein
Baden-Baden


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