Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Gebildete Russen lehnen sich auf und werden dafür ins Gefängnis geworfen“ – „Es wäre wünschenswert, wenn die Staatsanwaltschaft Baden-Baden der Anzeige auf Korruptionsverdacht nachgehen würde“

Baden-Baden, 04.04.2022, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Wolfgang Holstein Stellung.

Wie aktuell bekannt wurde, ist ein mit Lebensmitteln und sanitären Hilfsgütern beladener Konvoi des Roten Kreuzes nach Mariupol von russischer Soldateska geplündert worden. Wenn wundert dieses schäbige Verhalten eigentlich noch angesichts der Gräueltaten, welche die russischen Besatzer unter der ukrainischen Bevölkerung anrichten? Das gleiche verbrecherische Verhalten wie in Syrien, wo die Russen die Städte inkl. Bevölkerung feige aus der Luft eliminierten und die Überlebenden ins Ausland fliehen mussten.

Schon Ende des 2. Weltkrieges zogen die russischen Horden der sogenannten Roten Armee plündernd, mordend und vergewaltigend durch die deutschen Ostgebiete und Berlin. Zwar wird die Erinnerung an den Holocaust mit großen finanziellen Mitteln stets in Erinnerung der deutschen Bevölkerung gehalten, aber die vorgeschilderten damaligen Gräueltaten der Russen werden tunlichst verschwiegen und den «guten» Beziehungen zu Moskau geopfert.

Aber woher sollen die Bundesdeutschen Politiker auch solche Kenntnisse aus früherer Zeit erlangen, wenn es sich bei unseren «honorigen Volksvertretern» zum Teil um Schul- und Studienabbrecher ohne jegliche Lebens- und Berufserfahrung handelt.

Die Bürger der ehemaligen DDR könnten davon erzählen, wie sie die hungernden russischen Besatzer im Tausch gegen Wodka und Machorka (Zigaretten) mit Lebensmitteln am Leben erhalten haben und wie man bei entsprechender Gegenleistungen aus russischen Armeebeständen gestohlene Waffen tauschen konnte. Und als diese traurigen Gestalten endlich aus der DDR abgezogen ist, haben sie in vielen Güterwagons alles mitgenommen was nicht Niet- und Nagelfest war, wie Waschbecken, Kloschüsseln, abschraubbare Armaturen, verwendbares Mobiliar und sonstige ihnen für ihre heimischen Kolchosen wertvoll erscheinenden Gegenstände.

Nach dem Abzug der russischen Besatzer aus der DDR glaubte man seitens der Bundesregierung an das Gute im Menschen. Doch weit gefehlt, Gorbatschow war einer der wenigen «guten Russen», während schon die CSU-Lichtgestalt Franz Josef Strauß nach seinen damaligen Verhandlungen in Russland offen geäußert hatte: «Die tun dir schön ins Gesicht und rennen Dir von hinten das Messer rein.» Und Recht hat er gehabt, wie man nicht nur am Verhalten des Kriegsverbrechers Putin feststellen muss, der nicht nur den unerfahrenen Deutschen Bundeskanzler nun schon mehrfach hohnlächelnd auflaufen lies, sondern auch an den Äußerungen seines Außenministers Lawrow, dem der Nobelpreis für den größten Lügner in der modernen Weltgeschichte zustehen würde, so es diesen denn gäbe.

 

Und wie verhalten sich die heutigen Russen? Junge, gebildete Russen lehnen sich, sofern sie nicht ohnehin schon das Land verlassen haben, gegen dieses Regime auf und werden dafür in Massen ins Gefängnis geworfen. Sofern sie aber zu den 0,1 Prozent der Bevölkerung gehören, die durch Betrug und Ausplünderung des Staates nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ihr sagenhaftes Vermögen anhäufen konnten und denen sich nicht nur in Deutschland die Hoteliers, Immobilienmakler und Inhaber von Luxusgütergeschäften charakterlos andienen wie Prostituierte, kaufen sich Luxusimmobilien und Jachten im Wert von vielen hundert Millionen Euro/Dollar, während ein großer Teil russischen Bevölkerung unter unwürdigsten Umständen von der Hand in den Mund lebt und den Lügen des Möchtegern-Stalin glaubt.

Auch Baden-Baden gehörte zu den von Russen mit Vorliebe «besetzten Gebieten». Aber hier sind scheinbar die Zeiten vorbei, als junge Russinnen in jeder Hand 5 Einkaufstüten auf High Heels durch die Lange- und die Sophienstraße stöckelten, während ihre extrem reichen Ehemänner in örtlichen Luxushotels Kaviar reinschaufelten und Französische 1.500-Euro-Weine für den Durst tranken. Alles vom Schreiber miterlebt!

In Baden-Baden leben nach inoffiziellen Angaben ca. 11.000 Ausländer, darunter ca. 6.000 Russen, von denen sich viele hier integriert und eine Existenz aufgebaut haben. Man kann davon ausgehen, dass diese mittlerweile auch über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügen. Aber was ist mit den russischen Besitzern der Luxus-Wohnungen und Villen, bei denen oftmals Jahr und Tag die Rollläden heruntergelassen sind und die offensichtlich nur als Fluchtpunkt dienen sollen, falls es in Russland zu einem Regimewechsel kommt. Die Immobilien dieser Personen und vor allem deren Konten bei den örtlichen Banken und Sparkassen sollten akribisch überprüft und gegebenenfalls eingefroren werden.

Es wäre wünschenswert, wenn die Staatsanwaltschaft in Baden-Baden der Anzeige auf Korruptionsverdacht im Zusammenhang mit Spenden eines russischen Ehepaars an die Stadt zur Erlangung der Niederlassungsbewilligung nachgehen würde. Der dort dargelegte Fall ist womöglich nur die Spitze des Eisbergs, denn dass alle hier wohnenden Russen über einen deutschen Pass oder zumindest eine Niederlassungsbewilligung verfügen, ist doch höchst zweifelhaft.

Vielleicht nimmt sich ja der neue Oberbürgermeister dieses Themas an und sorgt dafür, dass in Baden-Baden der Fall von mutmßlien vERsuch Spende xxx ernsthaft untersucht und offenlegt. Erforderlich wäre auch eine Überprüfung, wie viele der hier lebenden russischen Staatsbürger in den letzten 10 Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft oder eine Niederlassungsbewilligung erhalten haben und wie viele Spenden von osteuropäischen Staatsbürgern es im gleichen Zeitraum gab.

Die Zeiten, in denen zweifelhafte reiche Einwohner, speziell Osteuropäer, in Baden-Baden den Ton angeben, sind nun hoffentlich vorbei und vielleicht finden dann die Menschen und vor allem die Politiker wieder zu einem anständigen Charakter zurück, auch wenn damit Einschränkungen in unser aller Wohlstand verbunden sind.

Wolfgang Holstein
Baden-Baden


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