Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – Hintergrund der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen – „Wie viele hier lebender russischsprachiger Einwohner verfügen über eine Niederlassungs-/Aufenthaltserlaubnis?“

Baden-Baden, 12.04.2022, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Wolfgang Holstein Stellung zu dem goodnews4-Bericht Staatsanwaltschaft überprüft Spendenfälle und Verdacht auf Korruptionsversuch in Baden-Baden − «Mit 22 Prozent an russischer Bank beteiligt».

Vor dem Hintergrund der Staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen Korruptionsverdacht kommt man hinsichtlich der Anzahl der russischsprachigen Einwohner in Baden-Baden doch ins Grübeln.

In Deutschland leben ca. 2 Millionen gemeldete (?) russischsprachige Bewohner, das sind ca. 2,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. In Baden-Baden ist dieser Anteil jedoch überproportional hoch mit ca. 10 Prozent der Einwohner. Warum ist das so? Man wird von offizieller Seite auf die historische Vergangenheit verweisen, in deren «Sog» sich die Einwohnerzahl der russischsprachigen Einwohner entwickelt hat. Ist das wirklich so?

 

Es ist bekannt, dass sich im 19. Jahrhundert in Baden-Baden ca. 5000 russischsprachige Personen aufgehalten haben, darunter Hochadel, Diplomaten und Literaten. Aber heute? Weder Hochadel noch Diplomaten und keine (bekannten) Literaten. Auf die Bewertung der heutigen Klientel verzichtet der Schreiber tunlichst, weil er nicht mit dem von Putin bevorzugten «Parfüm» Nowitschok Bekanntschaft machen möchte.

Es wäre eine Überprüfung wünschenswert, wie viele der hier lebenden russischsprachigen Einwohner über eine Niederlassungs-/Aufenthaltserlaubnis verfügen und wie sie diese erhalten haben?

Wolfgang Holstein,
Baden-Baden


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