Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Künftigen Oberbürgermeister in Misskredit zu bringen“ – „Vorgänge um das „Russen-Bashing“

Baden-Baden, 25.03.2020, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Wolfgang Holstein Stellung zu dem Leserbrief von goodnews4-Leserin Sophia Zimmer Leserbrief «Meine Meinung» − Kritik an OB-Kandidat Dietmar Späth wegen Donut-Aktion vor Baden-Badener Schule − «Moralisch verwerfliches Verhalten».

Die Schlammschlacht bei der Wahl zum Oberbürgermeister von Baden-Baden nimmt immer schmutzigere Formen an. Nun werden dem Kandidaten Späth im Leserbrief von Frau Zimmer in der goodnews-Ausgabe vom 24.3. mit dem Satz «Wollen wir einen Bürgermeister, der kleine Kinder in ausgesprochen unangebrachte Situationen ködert?» sogar unterschwellig pädophile Neigungen unterstellt.

In einem ausführlichen Bericht zu dieser Angelegenheit im Badischen Tagblatt stellt sich die Sachlage jedoch ganz anders da. Demnach richtete sich die Aktion eindeutig und räumlich abgetrennt an die bereits wahlberechtigten Oberstufenschüler des Gymnasiums Hohenbaden. Es ist nicht Herrn Späth anzulasten, dass plötzlich die Erstklässler der gegenüberliegenden Schule die Straße überquerten um ebenfalls in den Genuss der Süßigkeiten zu kommen. Scheinbar haben die Erziehungsmethoden der Eltern, die sich jetzt bitterlich darüber beschweren, dass ihre Kinder Süßigkeiten von «Fremden» angenommen, versagt.

 

Ein pädophiles Verhalten ist in dieser gut gemeinten aber leider misslungenen Aktion jedoch nicht zu erkennen und dient offensichtlich interessierten Kreisen nur dazu, den künftigen Oberbürgermeister von Baden-Baden in Misskredit zu bringen.

Mittlerweile wurde über die Vorgänge zur OB-Wahl in Baden-Baden und zum Vorgang um das «Russen-Bashing» in einem ortsbekannten Restaurant auch die nationale und internationale Presse aufmerksam. Eine schlimmere Negativ-Werbung kann man sich für Baden-Baden kaum vorstellen.

Wolfgang Holstein
Baden-Baden


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