Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Wissenschaft lebt von der Infragestellung“ – Antwort auf Leserbrief von Dieter Bleich
Baden-Baden, 07.12.2024, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leserin Sandra Schumacher Stellung zu dem Leserbrief von goodnews4-Leser Dieter Bleich Leserbrief «Meine Meinung» – «Franz Alt hat viel für unser Land und insbesondere für Baden-Baden geleistet» – «Mut, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen – so wie es Herr Alt tut».
Dem Leserbrief des Herrn Dieter Bleich möchte ich Folgendes entgegenstellen: Erst einmal wäre auseinanderzuhalten das Alter und die Lebensleistung eines Menschen und (wissenschaftliche) Fakten, sofern diese denn vorhanden wären. Ein Mensch hat nicht allein dadurch recht, dass er alt ist und viel geleistet hat. Selbstverständlich kann er auch irren. Umgekehrt ist nicht jede Ansicht per se falsch, nur weil sie von einem Mitglied einer Partei geäußert wird, die gerade nicht erwünscht ist.
Fakt ist: Wir haben derzeit eine Klimaerwärmung zu verzeichnen. Das ist auch schon alles. Das gab es regelmäßig auf der Erde, dann kam wieder eine Eiszeit. Dass wir derzeit immer noch Eis an Nord- und Südpol haben (was nicht immer so war), wäre eigentlich ein Beleg dafür, dass wir gerade noch in einer dem Ende zugehenden Eiszeit leben. Logischerweise wird es dann wärmer.
Dass der menschengemachte CO2-Anstieg für die Klimaerwärmung ursächlich verantwortlich ist, wurde nie bewiesen. Auch eine – möglicherweise zufällige – zeitliche Koinzidenz (die man in Kurvendiagrammen darstellt), ist noch kein Beweis für einen Kausalzusammenhang.
Ich empfehle hierzu u.a. den Artikel von Dr. Klaus Tägder «Warum mehr CO2 in der Atmosphäre von nur geringem Einfluss auf die Erdtemperatur ist (wie Spektralanalysen belegen)» – er ist im Netz zu finden.
Die Worst-Case-Szenarien von Herrn Bleich würden demzufolge so nie stattfinden. Ist es wieder einmal die German Angst, die auch schon die Waldsterben-Hysterie ausgelöst hatte? Der deutsche Wald existiert allerdings immer noch. Der Klima-Hype führt aber leider zu unseligen Verordnungen – und zu enormen Kosten, welche uns alle (be)treffen. In der Folge führt es zu Verarmung der Bevölkerung und zum Niedergang der Industrie in Deutschland. Womöglich ganz unnötig und ohne den gewünschten «Erfolg».
In Bezug auf Heizsysteme: Die modernen, sauberen und sehr sparsamen Gasheizungen, die eine wahre Errungenschaft dargestellt im Vergleich zu Ölheizungen und Kohleheizungen und eine Effizienz von 100 Prozent haben, werden nun verdammt. Stattdessen: zurück in die Vergangenheit mit Fernwärme? Samt Energieverlusten durch die erforderliche Durchleitung und Komforteinbuße durch zentrale Regelung, oder neue Lärmemissionen durch Wärmepumpen, die ähnlich den permanent summenden Klimaanlagen im Süden funktionieren – nur umgekehrt –, die weniger effizient sind, höhere Wartungskosten verursachen, und die trotz Förderung insgesamt teurer sind als die Gasheizung?
«Am deutschen Wesen soll die Welt genesen» wird auch diesmal nicht funktionieren. Nicht jede Nation ist von einer derartigen Selbstverurteilung geprägt wie die Deutschen, wohlgemerkt meinen damit die deutschen Politiker aber immer nur die anderen. Eine Frau Baerbock leistet sich Privatflüge innerhalb von Deutschland, der Bau eines neuen Kanzleramtes verschwendet Ressourcen und Energie, mit jedem Krieg, der unterstützt wird, mit jeder Rakete, die gezündet wird, werden Unmengen CO2 produziert, nicht zuletzt auch von den NATO-Manövern, die kürzlich über Deutschland abgehalten wurden.
Wer freiwillig für sich entscheidet, lieber kalt zu duschen und im Winter im Daunenmantel vor dem Fernseher sitzen zu wollen, kann das ja gerne tun, bitte dann aber auch nicht mit Kerzenlicht! Fossiler Brennstoff! CO2!
Noch eine Bemerkung am Schluss zur Wissenschaft: Wer Corona noch nicht vergessen hat und die Aufarbeitung der Coronamaßnahmen samt aller Fehler, Anmaßungen und Ermächtigungen verfolgt, dem dürfte nicht entgangen sein, dass vieles, was als wissenschaftlich gesichert dargestellt wurde von der Politik, leider in keiner Weise wissenschaftlich war. Wissenschaft lebt von der Infragestellung, nie von Dogmen. Jede These darf widerlegt werden, und sobald sie widerlegt ist, hat man eine neue These aufgestellt, die wiederum nur so lange gilt, bis auch diese widerlegt wird – oder auch nicht. Dass in Bezug auf die menschengemachte Klimaerwärmung keine ehrliche und offene Diskussion stattfindet und keine anderslautende Erkenntnis akzeptiert wird, ist ein Hinweis darauf, dass es sich um ein Politikum, um ein politisches Dogma handelt und nicht um Wissenschaft. Bleibt zu hoffen, dass sich auch aus diesem Irrweg wieder neue, andere Wege öffnen werden und dass wir Bürger offen, wach und auch kritisch bleiben!
Sandra Schumacher
Baden-Baden
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