Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – Zu Medienberichten Planung Klinik-Neubau – „Dort, wo Rastatter Stadtpolitik bestenfalls Verwirrung zugelassen hat, kann das Bürgerbegehren für Klarheit sorgen“

Baden-Baden, 21.09.2022, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Klaus-Eckhard Walker Stellung zu dem goodnews4-Bericht Bürgerentscheid gegen Klinikstandort auch in Rastatt angekündigt – „‚Am Münchfeldsee‘ zu bebauen, von vielen Rastatter Bürgerinnen und Bürgern abgelehnt“.

JA zum Klinikneubau, JA zum Standort Merzeau zu sagen, hat die Bürgerinitiative (BI) «JA - zum südlichen Stadteingang»alle Rastatter Einwohner aufgerufen. Endlich füge ich hinzu. Dort wo Rastatter Stadtpolitik bestenfalls Verwirrung zugelassen hat, kann das Bürgerbegehren für Klarheit sorgen. Gut so. Um dem politischen Hin und Her ein Ende zu setzen, bittet die BI alle Einwohner um ihre Unterschrift und Unterstützung. Warum?

Die hartnäckige Baden-Badener Forderung nach einer Geburtsenklave auf Rastatter Grund und Boden gefährdet den dringenden Klinikneubau und damit die Gesundheitsversorgung in Mittelbaden. Ein JA für das ehemalige Kasernengelände Merzeau stoppt den Dünkel.

Der Klinikneubau ist wichtiger als eine Landesgartenschau im Jahr 2036. Ein JA für den Standort Merzeau steht für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung. Dem Gekungel um Grundstücke, Hinterzimmergesprächen und teuren Versprechungen muss der Boden entzogen werden. Ein JA zu Merzeau schiebt dem einen Riegel vor. Nach Abwägen des Pro und Kontra ist für mich das Gelände der ehemaligen Kaserne Merzeau am südlichen Stadteingang an der L 75 der richtige Standort für ein neues Zentralklinikum.

Der Standort Merzeau garantiert beste Erreichbarkeit für alle Patienten, eine gute Verkehrsanbindung, eine Standortsicherung für die angrenzenden Vereine, Immissionsschutz für das Wohngebiet Münchfeld (Stichwort: Lärm) und eine verkehrliche Minderbelastung der Straßen in den Wohngebieten Münchfeld und Siedlung.

Merzeau steht für den Erhalt des Kleinklimas und der Natur sowie für geringere Kosten und sogar für eine geringere Belastung des städtischen Haushalts (u.a. keine kostspieligen Vereinsverlagerungen).

 

Mit dem Bürgerbegehren können die Rastatter Leser selbst ihr Glück und künftiges Wohlergehen beim Schopf packen. Die Initiative «JA - Zum südlichen Stadteingang» ist gelebte Demokratie. Wagen wir sie!

Die Unterschriftenlisten für das Bürgerbegehren erhalten die Leser unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder in der Georgenapotheke, der Bäckerei Ziegler, Raumausstattung Krase, Pizzeria de lucia im Münchfeld oder beim Getränkehandel Krell.

Der Unterfertigte ist weder Mitglied der Bürgerinitiative noch von dieser oder Anliegern in der Angelegenheit mandatiert.

Klaus-Eckhard Walker
Oberbürgermeister a. D.
Rastatt


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