Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – Zum goodnews-Artikel „Rastatter AfD kritisiert ‚Wirrwarr‘ zu Matinee-Event“ – „Der Oberbürgermeisterin fehlt es hier offensichtlich an Geschichtswissen“

Baden-Baden, 15.08.2025, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Thorsten Seiler Stellung zu dem goodnews4-Bericht Rastatter AfD kritisiert «Wirrwarr» zu Matinee-Event – «Der Oberbürgermeisterin fehlt es hier offensichtlich an Geschichtswissen».

Niemand zwingt uns die Gründung oder auch Wiedervereinigung des eigenen Landes zu feiern. Man kann stattdessen auch den Diversity Day, ganz allgemein die Demokratie, den internationalen Weltumwelttag oder am 18. November den Geburtstag der Micky Maus feiern. Jede Gesellschaft gedenkt halt der Ereignisse, die ihr wichtig sind und die sie für identitätsstiftend erachtet.

Die Rastatter SPD-Oberbürgermeisterin Monika Müller möchte den 3. Oktober als Tag der Deutschen Wiedervereinigung nur noch alle fünf Jahre festlich begehen. Dafür soll in Zukunft jedes Jahr von der Stadt ein «Fest der Verbrüderung» zum Gedenken an die Revolution von 1848/49 veranstaltet werden. Natürlich hat OB Müller für die Abschaffung der Feiern zum 3. Oktober auch eine Begründung parat: Man könne so jährlich 35.000 Euro für die Organisation der Feierlichkeiten einsparen. Eine vorgeschobene Begründung: Für die Erstellung eines neuen Corporate Design und Stadtlogos sowie weiteren unnötigen Firlefanz sind zehntausende von Euro da. Die wahren Motive für die von Frau Müller betriebene Abschaffung der Feiern zum 3. Oktober sind ganz andere:

 

Viele Deutsche und besonders das links-grüne Spektrum haben ja Probleme mit ihrer nationalen Identität und Bauchschmerzen bei einem klaren Bekenntnis zum eigenen Volk und Nationalstaat. Politiker und auch viele Anhänger von SPD, Grünen und den Linken schämen sich ja sowieso dafür Deutsche zu sein und sehen sich eher als Europäer, Kosmopoliten oder sonst was. Sie möchten lieber in einem autokratisch von Brüssel aus regierten europäischen Zentralstaat oder besser noch einer kunterbunten Multikulti-Republik unter der Regenbogenflagge als in einem Staat leben, der sich Deutschland nennt.

Frau Müllers Entscheidung ist konsequent und zeigt dem Bürger wenigstens, was er auch in Zukunft von ihr und der SPD zu erwarten hat: Eine Politik zum Wohle der ganzen Welt – von Afrika, dem Nahen Osten oder der Ukraine – aber nicht zum Wohle der eigenen Bevölkerung. Die Demontage unserer eigenen Traditionen und nationalen Identität zugunsten eines vagen «Weltbürgertums». Die Verschleuderung unserer Steuergelder für unzählige «Hilfsprojekte» in aller Welt. Danke, Frau Müller!

Thorsten Seiler
Seltz, Elsass


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