Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – Zum Leserbrief von Dirk Baranek – „Auf Ihre Argumente pro Windkraft in Baden-Baden will ich hier gar nicht eingehen“
Baden-Baden, 28.03.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Boris Fernbacher Stellung zu dem Leserbrief von goodnews4-Leser Dirk Baranek Leserbrief «Meine Meinung» – Zum Kommentar von Franz Alt – «Windkraft ist Patriotismus – wer blockiert, schadet Baden-Baden!».
Auf Ihre Argumente pro Windkraft generell und speziell in Baden-Baden will ich hier gar nicht eingehen. Es ist mir nur aufgefallen, wie häufig Sie in Ihrem Leserbrief die Begriffe «Patriotismus» und «Heimat» bzw. «Heimatliebe» verwenden. Bekenntnisse zu unserer deutschen Heimat hört man von Politikern der SPD, Grünen und Die Linke sonst ja eher selten. Bei vielen Menschen aus dem links-grünen Spektrum lösen unsere deutsche Nationalflagge sowie die Worte «für das deutsche Vaterland» in unserer Nationalhymne ja eher Brechreiz als patriotische Gefühle aus. Der Bürger sollte sich auch bewusst sein, dass die SPD unter «Heimat» etwas ganz anderes versteht als die Mehrheit der Menschen. Der SPD-Abgeordnete Knut John meinte in einer Debatte im hessischen Landtag: «Zum Glück hat sich die Definition des Begriffs Heimat verändert und geöffnet. Heimat ist nicht mehr zwingend der Ort, an dem man geboren wurde, sondern die Heimat der Menschen liegt heute dort, wo sie aus freier Entscheidung sein wollen.»
Das heißt im Klartext: Wenn der Ali oder Abdullah aus Syrien oder Afghanistan illegal nach Deutschland einwandert, dann ist für die SPD hier auch seine Heimat. Er braucht unsere Werte und Traditionen nicht achten, muss auch nicht unbedingt Deutsch lernen und kann auch fröhlich weiterhin dem Islamismus frönen. Nach der SPD-Definition «… die Heimat der Menschen liegt dort, wo sie aus freier Entscheidung sein wollen» ist Deutschland natürlich jetzt seine Heimat, und aus seiner Heimat darf man dann natürlich auch bei schweren Straftaten nie abgeschoben werden. Heimat ist für die SPD anscheinend ein wahlloser, entkernter und inhaltsleerer Begriff, der im Prinzip alles und jeden mit einschließt.
Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung sieht das aber anders als das links-grüne Spektrum: Für sie ist Heimat die Region, in der man geboren und/oder aufgewachsen ist. Der Ort, an dem man mit Familie und Freunden verwurzelt ist. Heimat heißt auch Verbundenheit mit den kulturellen und historischen Traditionen und Werten eines Landes. Heimat bedeutet auch, dass man diese positiv bejaht und nicht ignoriert oder gar bekämpft. Dieser Begriff von Heimat schließt nicht aus, dass auch Einwanderer nach etlichen Jahren Aufenthalt in einem ihnen ursprünglich fremden Land Verbundenheit und sogar Liebe zu ihrer neuen Heimat empfinden können und Teil von Deutschland sind. Wer sich allerdings in seinem türkischen oder arabischen Stadtviertel in Berlin oder Duisburg freiwillig ghettoisiert, den Kontakt mit Deutschen meidet, ausschließlich seine mitgebrachten Traditionen pflegt, und Deutschland nur als «Bürgergeld-Schlaraffenland» schätzt, hat mit unserer deutschen Heimat absolut nichts zu tun.
Boris Fernbacher
Baden-Baden
Quellen:
1.) SPD-Fraktion im Hessischen Landtag: Heimat ist eine individuelle Entscheidung – CDU steckt in den 1960er Jahren fest; www.spd-fraktion-hessen.de
2.) SPD-Schleswig-Holstein: Heimat – (k)ein linkes Konzept?!; www.spd-schleswig-holstein.de
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