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Gedenken an den 10. November 1938

Michael Schuncke war dabei als heute vor 79 Jahren die Baden-Badener Synagoge brannte - "Eine der schönsten Synagogen mit zwei weißen Türmen, mit wunderbarem hellgrauen Sandstein, der in der Sonne geleuchtet hat"

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goodnews4-VIDEO-Statement von Michael Schuncke

Baden-Baden, 10.11.2017, 16:00 Uhr, Bericht: Christian Frietsch Dort, wo die Baden-Badener Scheibenstraße auf die Stephanienstraße trifft, stand Michael Schuncke am 10. November 1938. Keine 10 Jahre alt war damals der Sohn einer bekannten Musikerfamilie. Er erlebte Stunden, die ihn sein ganzes Leben nicht mehr los lassen sollten. Für ein goodnews4-VIDEO-Statement begab sich Michael Schuncke noch einmal genau an die Stelle mit gutem Blick auf jenen Platz, auf dem die prächtige Baden-Badener Synagoge stand.

Michael Schuncke wurde gemeinsam mit seiner Mutter Zeuge eines Verbrechens. Die Synagoge wurde an diesem Tag ein Raub der Flammen am 10. November. In der davor liegenden Nacht hatten schon überall in Deutschland die Nazischergen die Gotteshäuser der jüdischen Mitbürger in Brand gesetzt. In Baden-Baden erinnern wir uns also nicht an eine Pogromnacht, sondern an den Pogromtag, den 10. November, heute vor 79 Jahren. Nach der Vernichtung der Synagogen folgte die Ermordung und Vertreibung der jüdischen Mitbürger. Weder seitens der Politiker noch Seitens der Bevölkerung gab es nennenswerten Widerstand. Längst hatten sich viele Amtsträger und Bürger in die Reihen der Nazis begeben. Auch in Baden-Baden. Und nicht wenige Vertreter der ehrenwerten damaligen Baden-Badener Gesellschaft zeigten sich während der Stunden der brennenden Synagoge von einer dunklen Seite. Darüber wird der Zeitzeuge Michael Schuncke zu einem anderen Zeitpunkt berichten.

Dieses VIDEO-Statement zum Pogromtag von Baden-Baden am 10. November 1938 haben wir Ende Oktober mit Michael Schuncke aufgezeichnet und zurückhaltend redigiert.


Abschrift des goodnews4-VIDEO-Statements von Michael Schuncke:

goodnews4: Am 10. November 1938 standen Sie, Michael Schuncke, an der gleichen Stelle.

Michael Schuncke: Ja, und wenn ich heute so da stehe, versuche ich immer, mich ein wenig objektiv zu verhalten, dann denke ich immer: Wenn jetzt Fremde hier kommen, dann ist das doch immer eine leere Fläche.Und wenn man sieht, wie es ringsherum bebaut ist, dann muss man doch sagen: Da muss doch mal was gestanden haben. Es haben mich auch wirklich im Laufe der Jahrzehnte viele Leute gefragt und ich habe immer gesagt:

Es hat eine der schönsten Synagogen an dieser Stelle gestanden mit zwei angedeuteten weißen Türmen mit wunderbarem hellgrauen Sandstein, der in der Sonne geleuchtet hat, vor allem am Abend, wenn das Licht gegen die Türme geschienen hat, von links her, so wie jetzt ein bisschen, aber die Sonne hat ja im Sommer und auch im Herbst noch viel mehr Lichtkraft gehabt, also die Synagoge hat richtig hell dagestanden. Jetzt kommt mir wieder die Erinnerung, ich werde es leider, leider nie in meinem Leben vergessen, wie nun der eine angedeutete Turm angefangen hat zu brennen. Da waren dann die Fenster geschmolzen, die kleinen Fenster. Es war ein romanischer Stil, ganz einfach, mit sehr vielen Jugendstil-Elementen, aber ganz schlicht.

Diese Synagoge wurde überall abgebildet. Auch übrigens später gibt es Bilder von der Synagoge hier in Baden-Baden, in ganz Deutschland, wie sie gebrannt hat. Viele Leute haben sich über Jahrzehnte immer gewünscht, dass dieser Platz, der später eigentlich provisorisch zum Parkplatz einer Firma geworden ist, wieder mit einer Synagoge bebaut wird, denn die Lage ist ideal, auch als Kirche, auch als Synagoge. Man ist mitten in der Stadt und doch draußen und ein bisschen erhöht. Am besten sollte die Synagoge zumindest in ihrem Stil angedeutet werden so wie sie damals war, denn sie war in sich ein geschlossenes Kunstwerk.

1938 brannte es immer mehr und da fiel nun plötzlich das Schieferdach nach unten. Merkwürdigerweise blieb es so auf halber Strecke liegen und dann guckte man noch eine Weile und dann hat sich der Rauch verzogen, es hat ja dann besonders gequalmt, als das Dach in sich zusammenbrach. Es fiel nicht in die Kirche, nur zum Teil, denn man sah plötzlich eine recht große, aus Backsteinen gemauerte Kuppel, die war vorher durch das schiefe Dach überdeckt und auf diese Kuppel, die im Wesentlichen, bis auf ein paar Steine, gehalten hat, fielen das ganze Gebälk und der Schiefer und alles. Das sah furchtbar aus und dann hat es aber erst richtig angefangen zu lodern.

Ich glaube sogar mich zu erinnern, das weiß ich aber nicht mehr genau, dass es ein paar Tage später, als es ganz abgekühlt hatte, dass dann die Kuppel doch zusammenbrach, mindestens in Teilen. Das kann man wieder vergleichen mit dem Brand der Frauenkirche 1945 nach den Angriffen. Da hatte auch die Kirche noch drei Tage gehalten, die Steinkuppel, die ja viel größer war, und dann ist sie auch durch die Abkühlung irgendwie zusammengeschrumpft und dann runtergebrannt. So ähnlich war das hier auch.

Während es nun so hell gebrannt hat, auch aus den Fenstern heraus, haben wir plötzlich da unten viele Menschen gesehen, die auf der Straße liefen. Ich dachte, die Menschen wären in der Synagoge eingeschlossen, aber man hat mir dann später gesagt − da drüben, das zweite Haus auf der linken Seite ist zusammengebaut mit dem nebendran und das war das beste jüdische Hotel, die koscher gekocht haben und alle diese Dinge wie die jüdischen Sitten und Gebräuche −, dass die Juden dort eingeschlossen worden waren, nachdem sie aber vorher tatsächlich in der Synagoge waren und auch vorher die Synagoge beschmutzen mussten. Das sind schreckliche Geschichten gewesen.

Auf jeden Fall bin ich dann hier mit meiner Mutter fort, und wir haben gesagt: Gehen wir jetzt nach Hause, das ist ja schrecklich. Und dann haben wir gesagt: Nein, jetzt gehen wir auch in den Tross, der sich da unten in der Stephanienstraße entlang zog. Und dann haben wir gesehen wie die jüdischen Männer in einem ziemlich großen Zug in die Polizeidirektion, das ist das heutige Ärztehaus Vincentistraße, hineingetrieben wurden mit Peitschen und mit Stöcken. Man hat schon unterwegs immer gesehen, wie die SA-Leute in ihrer gelb-braunen Uniform den Menschen auf den Rücken geschlagen haben, auch auf den Kopf. Es waren entsetzliche Bilder und es war hinterher, als ich dann 1945 die Bilder sah von den Flüchtlingszügen, die aus Osten kamen und die zu Fuß teilweise über das Glatteis gingen und in dem Schnee, diese elenden Haufen von Deutschen, die damals aus Ostpreußen, Schlesien, Tschechien, die wir damals alle gesehen haben.

Das hat mich damals, 1945, nochmals so bewegt und ich dachte in dem Moment an Baden-Baden. Diese jüdischen Männer, die doch teilweise gute Anzüge und alles anhatten, dass sie einfach so abgeholt worden waren zuvor, die sahen genauso verlumpt und widerlich schmutzig, feucht aus, weil die Feuerwehr auf sie gespritzt hatte, wie diese armen Flüchtlinge, die da 1945 vom Osten gen Westen zogen.

Es ist sehr schwer da weiter zu sprechen, aber dieses Bild hat mich ein Leben lang verfolgt, bis zum heutigen Tag. Und es kommen ja immer wieder neue Flüchtlinge und aus welchen Gründen auch immer, damals war es ein unglaubliches Verbrechen, dass man eine ganze Sippe, ein ganzes Volk, man kann nicht sagen ein Stamm, denn eben jeder, der Jude war oder zumindest von den Juden herstammte, dass man den eben verfolgt hat bis zum Mord. Man sollte das wirklich immer wieder in Schulen und bei jungen Leuten, mit denen man spricht, zeigen und das auch nicht verharmlosen.

Das ist ein Verbrechen, ein Völkermord gewesen, wie ihn wahrscheinlich noch nie jemand in diesen Massen begangen hat und dass auch in unserem kleinen Baden-Baden, wo man doch eigentlich liberaler war, wo man besser gelebt hat, freundlicher miteinander noch lange verkehrt hat. Die Jugend erfährt von all den Dingen in den Schulen viel zu wenig und sagt auch immer wieder: Wir haben damit nichts zu tun, wir sind schon die übernächste Generation, die sich das überhaupt nicht vorstellen kann. Ich sage aber: Wenn ihr solche Bilder seht und es ist mal jemand da, der euch ein bisschen was erklärt, vor allem solange es noch Zeitzeugen gibt, es gibt ja nicht mehr viele, da solltet ihr wenigstens eine Ahnung davon bekommen, was der Mensch einem Menschen antun kann und dann wenn man sowas sagt, dann werden sie ganz still.

Es wäre meiner Meinung nach kein Problem, wenn man die heutigen Eigentümer freiwillig dazu bringen könnte, also ohne jeden Druck, dass sie diesen heutigen Parkplatz, der ja einfach auch als Provisorium, wie ich schon gesagt habe, gesehen wird, dass man den für eine neue Synagoge an der alten Stelle wieder bebaut. Möglichst dann nicht in einem schrecklichen Betonklotz-Stil, der gar nicht in die Gegend passt, sondern genauso feinsinnig wie die alte Synagoge war, denn die war, wie gesagt, zu ihrer Zeit ein Jugendstilkunstwerk. Wir haben heute eine andere Zeit, es muss nicht der selbe Stil und alles sein, aber es muss etwas Besonderes sein, das eben auch den kirchlichen Charakter hervorhebt und sich in die Gegend einpasst wie das damals war und den Leuten Bilder zeigen, wie das damals ausgesehen hat, auch mit der wunderbaren Freitreppe, die man heute gar nicht mehr erahnt, die von der Stephanienstraße etwas weiter unten auf einen kleinen Platz führte. Diese war auch mit wunderschönen hellen Platten belegt und dann kam eben ein Stückchen weiter der einfache, aber sehr repräsentative Eingang. Sowas sollte man hier bauen. Für mich gibt es überhaupt keine Alternative, hier in Baden-Baden eine Synagoge woanders hin zubauen als an diese Stelle.

goodnews4: Vielen Dank für das Statement, Michael Schuncke.

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Михаэль Шунке видел как 79 лет назад горела Баден-Баденская Синагога − "одна из красивейших Синагог с двумя белоснежными башнями и светящимся на солнце светло-серым песчаником"


Баден-Баден, 10 ноября 2017 года, 16:00, Передает: Кристиан Фрич 10 ноября 1938, там, где Баден-Баденская Scheibenstraße пересекается с Stephanienstraße, стоял Михаэль Шунке. В то время мальчику из известной музыкальной семьи не было еще и 10 лет. Он пережил там несколько часов, которые не отпускают его в течении всей его жизни. Для интервью с goodnews4 VIDEO Михаэль Шунке отправился на то же самое место, откуда видна площадь, на которой стояла великолепная синагога Баден-Бадена.

Михаэль Шунке вместе со своей матерью были свидетелями преступления. 10 ноября синагогу объяло пламя. Накануне ночью по всей Германии нацисты начали сжигать молельные дома своих еврейских сограждан. В Баден-Бадене мы вспоминаем не погромную ночь, а день погромов, 10 ноября, случившийся 79 лет назад. После уничтожения синагог последовало убийство и изгнание еврейских граждан. Ни со стороны политиков, ни со стороны простых граждан не было оказано никакого заметного сопротивления. Многие чиновники и граждане давно присоединились к рядам нацистов. По всей стране. И Баден-Баден не стал исключением. Во время того, как горела синагога, многие представители почетного Баден-Баденского общества, показали себя не с самой лучшей стороны. Мы надеемся, что наш очевидец Михаель Шунке еще расскажет об этом.

Это интервью по поводу годовщины Дня Погрома в Баден-Бадене 10 ноября 1938 года мы взяли у него в конце октября этого года.


Стенограмма заявления goodnews4-VIDEO Michael Schuncke:

goodnews4: 10 ноября 1938 года вы стояли на этом самом месте.

Михаэль Шунке: да, и когда я сегодня так стою, я всегда стараюсь быть немного объективным, я всегда думаю: зачем сюда приходят незнакомые люди, если это все еще пустое пространство. И когда вы видите, как вокруг все застроено, тогда вы должны понять: должно быть, здесь было что-то. На протяжении многих десятилетий меня спрашивали, и я всегда говорил: На этом месте стояла одна из самых красивых синагог с двумя впечатляющими белыми башнями из чудесного светло-серого песчаника, который сиял на солнце, особенно вечером, когда свет сиял против башен слева, вот как сейчас, но солнечный свет летом, да и осенью был сильнее, поэтому синагога была действительно ярко освещена. Я вспоминаю, к сожалению, я никогда в своей жизни не забуду, как начала гореть башня. Затем окна расплавились, маленькие окна. Это был романский стиль, довольно простой, со многими элементами в стиле модерн, но все было стилистически безупречно.

Изображения этой синагоги были повсюду. Кроме того, кстати, позже и здесь, в Баден-Бадене и по всей Германии появились фотографии как эта синагога горела. Многие люди всегда желали, на протяжении десятилетий, чтобы это место, которое позже стало временной парковкой для издательства, было заново застроено синагогой, это место идеально, как для церкви, так и для синагоги. Вы находитесь в центре города, но все же вне его и немного выше. Синагогу лучше всего построить в том же стиле что и тогда, так как это было законченное произведение искусства.

В 1938 пожар разгорался, и шиферная крыша упала. Как ни странно, она зацепилась на середине здания , а затем, когда дым развеялся, только тогда крыша окончательно рухнула. Она не попала в само здание, только частично, потому что ее задержал большой кирпичный купол, который ранее был покрыт сводчатой крышей и на этот купол, который по существу сохранился, за исключением нескольких камней, упала вся конструкция, шифер и так далее. Это выглядело ужасно, а потом все это объяло пламенем.

Я даже думаю, хотя не могу утверждать наверняка, купол рухнул только через несколько дней, когда он окончательно остыл.

Это можно сравнить с пожаром в Frauenkirche в 1945 года после авианалета. Церковь также стояла еще в течение трех дней, держалась за каменный купол, который был намного больше, а затем он как-то уменьшился при охлаждении, и выгорел окончательно. Здесь было что-то похожее.

Пока он горел так ярко, что пламя выбивалось даже из окон, мы внезапно увидели, что множество людей бежали по улице вниз. Я думал, что люди оказались в ловушке внутри синагоги, но потом мне рассказали, что рядом с синагогой был построен второй дом, это был лучший еврейский отель, с кошерной кухней по всем еврейским правилам, - вот там действительно евреи оказались в ловушке, после того, как они были в синагоге и их заставляли её осквернять. Тогда творились ужасные вещи.

В любом случае, я был тут с матерью, мы хотели уйти отсюда, так как то , что мы тут видели, было ужасно, но затем мы решили пойти с колонной людей вниз, на Stephanienstraße, там мы увидели скопление еврейских мужчин возле полицейского управления, это сегодняшний медицинский центр Vincentistraße, их избивали хлыстами и палками.

Это было видно еще издалека, так как люди SA в их желто-коричневой форме били людей сзади, даже по голове.

Это было ужасное зрелище, и потом, когда в 1945 году я увидел фотографии колон беженцев, которые пришли с Востока, и которые шли пешком по льду и по снегу, эти страдающие группки немцев, которые бежали тогда из Восточной Пруссии, Силезии, Чешской Республики, страдания, которые все мы видели в то время.

Все это тогда, в 1945 году всколыхнуло мои воспоминания о Баден-Бадене. Эти еврейские мужчины, в очень хороших костюмах, которых забрали в том, в чем они были, они выглядели так же грязно и мокро от воды пожарных команд, как и эти бедные беженцы которые в 1945 двигались с востока на запад.

Мне очень тяжело продолжать рассказывать дальше, эта картина преследует меня всю мою жизнь, по сей день. И хотя каждый день появляются новые беженцы, не важно по какой причине, надо понимать, что тогда совершалось невероятное преступление, целая общность, целый народ, можно сказать целое племя, каждый, кто был евреем или происходил от евреев был преследуем до самой своей гибели.

Об этом над постоянно говорить в школах, с молодыми людьми, с которыми вы разговариваете, указывать на опасность.

Это было преступление, геноцид в масштабах, раннее не виденных человечеством и все то происходило также в нашем маленьком Баден-Бадене, где люди в принципе были либеральнее, где условия жизни были лучше, люди жили в дружбе и добрососедстве в течении длительного времени.

Молодежь узнаёт о таких вещах в школе слишком мало и говорит снова и снова: мы не имеем к этому никакого отношения, нас разделяет несколько поколений. Они даже не могу представить себе масштабы происшедшего.

Но я вынужден сказать: если вы видите такие фотографии, и есть кто-то, кто может вам хоть немного объяснить произошедшее, а особенно если есть еще свидетели (а их осталось не так много), то тогда вы поймете, что может один человек совершить с другим человеком и когда вас спросят, у вас уже не будет отговорок.

На мой взгляд, это не было бы большой проблемой, если бы мы смогли договорится с нынешними владельцами, без какого-либо давления, чтобы на месте этой стоянки, которая, как я уже сказал, является просто временной, была построена новая синагога.

Если возможно, то не в страшном бетонном стиле, который не подходит для этого района, а такую же филигранную, как и старая синагога, которая, как я уже говорил, была построена в стиле модерн.

Сегодня у нас другое время, она не должна копировать стиль прошлой, но хочется, что бы она была чем-то особенным, тем, что подчеркнет церковный характер и впишется в окружение, как это было раньше, как мы можем видеть на фотографиях, с замечательной лестницей, от которой не осталось и следа, которая вела от Stephanienstraße к маленькой площади внизу.

Она была покрыта красивыми светлыми плитами, а дальше был немного простой, но очень представительный вход. Вот что-то похожее надо здесь построить заново.

Лично для меня нет никакой альтернативы постройке синагоги в каком нибудь другом месте в Баден-Бадене, кроме как в этом.

goodnews4: Большое спасибо за заявление, Michael Schuncke.


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