Medienkritik

Rastatter AfD-Stadtrat Philipp Helber springt Mike Brandau zur Seite – „Beschwerden beim Deutschen Presserat eingereicht“

Baden-Baden/Rastatt, 02.08.2025, Bericht: Redaktion In einem Pressestatement springt der Rastatter AfD-Stadtrat Philipp Helber dem Baden-Badener Gastronom Mike Brandau zur Seite.

Brandau hatte den OB-Wahlkampf von Dietmar Späth organisiert und mitfinanziert. Der Rastatter Stadtrat Philipp Helber reagiert auf die Veröffentlichung eines Offenen Briefs von Mike Brandau, den dieser an den BNN-Verleger und Chefredakteur Michael Baur gerichtet hatte. goodnews4.de berichtete.

ZUM THEMA

“Offener

Offener Brief von Mike Brandau an Verleger der Badischen Neuesten Nachrichten – „Persönlicher Angriff unter der Gürtellinie“ – „Herr Späth hat mir bereits vor seiner Wahl das Du angeboten“

Das Statement von Philipp Helber, AfD-Stadtrat in Rastatt, vom 1. August 2025 im Wortlaut:

Den Bericht über den Baden-Badener Gastronom Mike Brandau und seinen offenen Brief habe ich heute zum Anlass genommen, auch einige Worte über die BNN, insbesondere über die Lokalredaktion Rastatt, zu verlieren.

«Ich bin zutiefst erschüttert über die Art und Weise, wie sich der Lokaljournalismus in Ihrer Zeitung entwickelt hat.» Diese Worte von Baden-Badener Gastronom Mike Brandau kann ich als Vorsitzender des Stadtverbands der AfD Rastatt und Stadtrat in Rastatt nur unterstützen.

 

Leider muss man feststellen, dass die BNN, insbesondere für mich als Rastatter Bürger und Funktionsträger, ihrem Auftrag offensichtlich nicht mehr gerecht wird – und das nicht nur in Baden-Baden. Immer häufiger berichten auch Bürger, dass Leserbriefe stark zensiert oder sogar gar nicht veröffentlicht werden. Oft hört man von den Bürgern: «Ach, die veröffentlichen den Leserbrief doch gar nicht.» Unmut breitete sich unter einigen Bürgern in Rastatt aus. Es ist doch die Aufgabe eines Lokalmediums, ausgewogen, überparteilich und mit journalistischer Fairness zu berichten. Wo bleiben diese Werte aus dem selbst veröffentlichten Kodex? (https://service.bnn.de/medienhaus/bnn-kodex).

Leserbriefe aus der Bürgerschaft, die ich mitunter selbst vor der Einsendung gelesen habe, waren frei von Beleidigungen oder unwahren Behauptungen, sachlich aber hart in der Sache. Daher stellt sich die dringende Frage: Wurden sie abgelehnt oder stark zensiert, weil sie nicht ins Meinungsbild der BNN oder ihrer Redakteure passen?

Pressemitteilungen der AfD werden selten bis kaum veröffentlicht. Warum ist das so? Eine Absage haben wir als Stadtverband nie erhalten. Im Kodex heißt es: «3.4. Pressemitteilungen: Pressemitteilungen werden von der BNN-Redaktion als solche bei der Veröffentlichung kenntlich gemacht.»

Weiter schreibt Brandau: «Es ist ein persönlicher Angriff unterhalb der Gürtellinie.» So arbeitet auch die BNN in Rastatt gegenüber unserer Partei und insbesondere mir: In jedem Bericht wird man entweder als Rechtsextremist oder Rechtspopulist bezeichnet. Dabei wurde die Einstufung der AfD als vermeintlich rechtsextremistische Partei erst vorschnell im Frühjahr 2025 vorgenommen und mittlerweile zurückgenommen. Eine Stillhaltezusage des Bundesamts für Verfassungsschutz liegt vor. Dennoch bezeichnet uns die BNN Lokalredaktion Rastatt, unter der Leitung von Chefredakteur Mauderer, weiterhin als Rechtsextremisten. Im Kodex heißt es: «3.6. Fairness / Persönlichkeitsschutz / Unschuldsvermutung / Verdachtsberichterstattung / Selbsttötung.» Ist das der sogenannte «Kampf gegen Rechts»? Eine Unterdrückung, Diffamierung und Verzerrung von Fakten? Eine Missachtung einer demokratisch gewählten Partei und der über 20 Prozent der Wähler in Deutschland?

Diese Entwicklung der BNN ist äußerst besorgniserregend, weshalb ich vor wenigen Wochen, auch aufgrund anderer veröffentlichter Artikel mit unwahren Tatsachenbehauptungen, Beschwerden beim Deutschen Presserat eingereicht habe. Des Weiteren habe ich dem Chefredakteur der BNN persönlich mitgeteilt, künftig keine Statements mehr abzugeben. Die BNN hat für mich und uns als Stadtverband ihren Auftrag wieder ernst zu nehmen.




Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.