Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung

Unterstützung bei Ausbildungsplatz-Suche – Berufseinstiegsbegleiter helfen Schüler mit Haupt- oder Förderschulabschluss

Stuttgart, 01.08.2020, Bericht: Redaktion «Die Berufseinstiegsbegleitung bietet Schülerinnen und Schülern wertvolle Unterstützung bei der Berufswahl, der Ausbildungsplatzsuche und für einen erfolgreichen Start in die Ausbildung», teilte das Kultusministerium gestern mit.

Gestern unterzeichnete das Kultusministerium und die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit eine Vereinbarung, um die Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung offiziell zu sichern.

Kultusministerin Susanne Eisenmann geht davon aus, dass «für viele Jugendliche der Übergang in eine Ausbildung ohne die Berufseinstiegsbegleitung nur schwer zu schaffen»: wäre. Die Unterstützung habe dadurch für die Schulen und auch für die Kultusministerin einen sehr hohen Stellenwert. «Auch in Zeiten einer Pandemie haben wir es gemeinsam mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg geschafft, dass die Berufseinstiegbegleitung diesen Herbst an den Schulen fast nahtlos fortgeführt werden kann» wird Eisenmann in der Mitteilung ihres Ministeriums zitiert.

Profitieren von der Unterstützung durch die sogenannten Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleiter können Schüler profitieren, die einen Haupt- oder Förderschulabschluss und anschließend eine Ausbildung anstreben. Das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung, ZSL, übernehme die konkrete Umsetzung des Bildungsangebots. Die Berufseinstiegsbegleiter sollen die Schüler «bei Fragen des Übergangs in die Berufsausbildung» unterstützen, «bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen» helfen, die Schüler in Praktika vermitteln, bei der beruflichen Orientierung und auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz beraten. Ziel dieser Maßnahmen sei es, die Schüler «erfolgreich in eine Ausbildung zu vermitteln und auch danach zu einem positiven Start beizutragen».

 

Zu diesem Zweck übernehme 50 Prozent der Kosten die Bundesagentur für Arbeit, 25 Prozent das Land Baden-Württemberg und 25 Prozent werde durch dritte Partner wie Kommunen, Landkreise oder Vereine finanziert. Zuvor habe auch der Bund zu den Kosten für die Berufseinstiegsbegleitung beigetragen. Die Landesregierung habe für die Jahre 2020 und 2021 bereits insgesamt rund 3,8 Millionen Euro im Haushalt bereitgestellt.

Die Berufseinstiegsbegleitung im Land Baden-Württemberg werde voraussichtlich ab dem 16. November 2020 an 108 Gemeinschaftsschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren fortgeführt. Dabei sollen zunächst die Schüler in den Fokus genommen werden, die voraussichtlich im kommenden Jahr ihren Abschluss machen werden.


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