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Verkehrs- und Kriminalpolizei ermitteln

Tragödie von Gaggenau fordert zweites Todesopfer - Auch schwer verletzter Säugling in Klinik gestorben - Tatverdächtiger ermittelt

Tragödie von Gaggenau fordert zweites Todesopfer - Auch schwer verletzter Säugling in Klinik gestorben - Tatverdächtiger ermittelt
Eine 54 Jahre alte Großmutter und ihr sieben Monate alter Enkelsohn starben nach dem tragischen Unfall in Gaggenau. Foto: goodnews4-Archiv

Gaggenau/Baden-Baden, 14.07.2018, 11:20 Uhr, Bericht: Christian Frietsch Der schwere Verkehrsunfall von gestern Abend in der Goethestraße in Gaggenau forderte ein zweites Todesopfer. Dies berichteten heute Vormittag die Staatsanwaltschaft Baden-Baden und das Polizeipräsidium Offenburg in einer gemeinsamen Erklärung. goodnews4.de berichtete bereits heute Nacht. Auch der bei dem Unfall schwer verletzte Säugling ist in den heutigen Morgenstunden seinen Verletzungen erlegen, berichten die Behörden.

Die Großmutter des sieben Monate alten Jungen war bereits kurze Zeit nach dem Unfall gestern Abend an den Folgen ihrer schweren Verletzungen auf dem Weg in ein Krankenhaus erlegen.

Ermittlungen zufolge war ein noch unbekannter Autofahrer gestern kurz vor 21 Uhr von der Fahrbahn abgekommen und auf einem parallel verlaufenden Gehweg mit einer Fußgängerin und deren mitgeführten Kinderwagen kollidiert. Dabei handelte es sich um eine 54-jährige Großmutter mit ihrem sieben Monate alten Enkelsohn. Zwischenzeitlich habe ein Tatverdächtiger ermittelt werden können, heißt es in der Erklärung der Behörden. Einem 47-Jährigen wird vorgeworfen, sich nach dem Unfall unerlaubt entfernt zu haben. Nachdem am Ort des Geschehens das Kennzeichen des mutmaßlichen Verursacherfahrzeuges aufgefunden werden konnte, sei es den Beamten der Polizeireviere Gaggenau und Rastatt gelungen, den Besitzer des Wagens und möglichen Fahrer gegen 23.30 Uhr ausfindig zu machen und vorläufig festzunehmen. Der 47-Jährige sei im Rahmen der Fahndung mitsamt seinem schwer beschädigten Renault bei einem Bekannten im Raum Gaggenau angetroffen worden.

Während der Verdächtige eine Beteiligung an dem Geschehen abstreitet, arbeiten Ermittler von Verkehrs- und Kriminalpolizei sowie ein Sachverständiger fieberhaft an der Rekonstruktion des tragischen Ereignisses, heißt es in der Erklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei. Die bisherigen Ermittlungen ließen vermuten, dass der Verdächtige seinen Renault kurz vor 21 Uhr über die Goethestraße gesteuert habe und letztlich die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Hierbei dürfte es zu der folgenschweren Kollision gekommen sein, in deren Folge der nunmehr ermittelte Verdächtige geflüchtet sein dürfte, erklären die Behörden zum derzeitigen Stand der Ermittlungen. Ob der Tatverdächtige zum Unfallzeitpunkt möglicherweise unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand, sollen die Ergebnisse erhobener Blutproben zeigen. Der 47-Jährige sei nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen worden. Das mutmaßlich von ihm zum Unfallzeitpunkt gesteuerte Fahrzeug wurde beschlagnahmt und wird derzeit kriminaltechnisch untersucht. Der an dem Wagen entstandene Sachschaden soll etwa 10.000 Euro betragen.

Die Arbeiten an der Unfallstelle wurden durch Einsatzkräfte der Werksfeuerwehr eines angrenzenden Betriebes unterstützt, erklären die Behörden weiter zu den tragischen Ereignissen in Gaggenau.


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