Einzelspenden bis 10.000 Euro

Badenova spendet 175.000 Euro – „Besonders von Corona betroffene Vereine und Organisationen“

Badenova spendet 175.000 Euro – „Besonders von Corona betroffene Vereine und Organisationen“
Foto: goodnews4-Archiv

Freiburg, 24.09.2021, Bericht: Redaktion Weil das Jahresergebnis 2020 trotz Corona mit einem Gewinn von über 52 Millionen Euro abschloss, spendet Badenova einen sechsstelligen Betrag in die Region, erklärte der auch in Baden-Baden tätige Energieversorger.

Empfänger der Spendensummen sind karitative, soziale und kulturelle Einrichtungen und Organisationen, die besonders von Corona betroffen waren oder noch sind, heißt es aus der Konzernzentrale in Freiburg.

Die weitere Mitteilung von Badenova im Wortlaut:

Insgesamt sind es 82 Empfänger, die in diesen Tagen von badenova die freudige Mitteilung bekommen, dass sie für eine Spende in der Größenordnung zwischen 1.000 und 10.000 Euro ausgewählt wurden. Die Vorschläge dazu kamen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von badenova. «Unsere Belegschaft hat unser Ergebnis erwirtschaftet, sie hat die Einschränkungen durch Kurzarbeit auf sich genommen, vor allem aber sind das alles Menschen, die in der Region wohnen und arbeiten und am besten wissen, wo vor Ort die Not am größten ist», so begründet Vorstandsvorsitzender Thorsten Radensleben die Einbindung der Belegschaft.

 

Freuen dürfen sich nun unter anderem über 10.000 Euro der Freiburger Verein Kulturgesichter 0761 e.V., der Menschen aus der Kultur- und Veranstaltungsbranche in der Region Freiburg unterstützt; über je 5.000 Euro: der Ortenauer Verein «Aufschrei!» gegen sexuelle Gewalt an Kindern, der Caritasverband Achern für die Neugestaltung der Tafel Achern, das Kommunale Kino in Breisach, die Freiburger Fachstelle Intervention gegen häusliche Gewalt, das Campus Christopherus Jugendwerk in Breisach, die Christopherus-Gemeinschaft e.V. in Müllheim, die Lebenshilfe in Lörrach sowie die Kindergruppe Leuchtturm des Diakonischen Werks in Lörrach, das Familienzentrum Dogern. Jeweils 2.500 Euro gehen an DRK und THW in Offenburg, DRK Hügelsheim, DLRG Mittelbaden, PrioKidGmbH in Tuttlingen, Anton Braun Grundschule-Projekt Leseförderung in Tuttlingen, DRK Tuttlingen, den Verein Wendepunkt e.V. in Freiburg, Frauenzimmer e.V. in Freiburg, Freiburger Sonntagskinder e.V., Deutscher Kinderschutzbund Freiburg, DRK Freiburg, Studenteninitiative Rock your life in Freiburg, THW Freiburg, Tierschutzverein Freiburg, DLRG Ortsgruppe Freiburg, DLRG Ortsgruppe Breisach, Bürgerstiftung Umkirch, BürgerGemeinschaft Oberried, Toms Hundehilfe e.V. in Riegel, Förderverein Seniorenzentrum St. Fridolin in Lörrach, DRK und THW in Lörrach, DLRG Rheinfelden, DLRG Wehr, DRK Waldshut-Tiengen.

Außerdem erhalten 45 weitere Einrichtungen, Organisationen oder Initiativen in der Region zwischen Hochrhein und Nordschwarzwald Spenden in Höhe von 1.500 oder 1.000 Euro.

Auslöser für die ungewöhnliche Spendenidee bei badenova war der unerwartet gute Geschäftsverlauf 2020. Deshalb spendet badenova eine Summe, die den im Jahr 2020 infolge Kurzarbeit eingesparten Lohnkosten entspricht. Über mehrere Monate hinweg sind im Lockdown Bereiche wie die Kantine, Teile des Vertriebs, Teile des Marketings 2020 in Kurzarbeit gegangen. Da badenova dennoch wirtschaftlich sehr gut durch die Krise gekommen ist, andere hingegen nicht, haben Geschäftsführung und Aufsichtsrat entscheiden, etwas an die Region zurückzugeben, an diejenigen, die besonders von Corona betroffen waren oder noch sind.

Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn in seiner Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender von badenova steht aus Überzeugung hinter dieser Initiative: «Hier zeigt sich, dass unser kommunal verfasstes und in der Region verwurzeltes Unternehmen seine Verantwortung für die Region ganz besonders definiert. Durch diese regionale Verantwortung unterscheidet sich die badenova auch von großen Konzernen oder ausländischen Investoren. Freiburg als größter kommunaler Anteilseigner, zusammen mit den anderen 95 Städten und Gemeinden, die Gesellschafter bei badenova sind, begrüßen diese Initiative als ein eindrucksvolles Signal der Solidarität und der regionalen Verantwortung.»


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