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Bordell trotz Corona-Verordnung geöffnet

Bordell war bis Mittwoch weiter in Betrieb – Baden-Badener Stadtverwaltung schaute tagelang nur zu

Bordell war bis Mittwoch weiter in Betrieb – Baden-Badener Stadtverwaltung schaute tagelang nur zu
Bis mindestens Mittwoch dieser Woche wurden in einem Bordell in Baden-Oos Leistungen von Prostituierten angeboten.

Bild Christian Frietsch Bericht von Christian Frietsch
20.11.2020, 14:05 Uhr



Baden-Baden Nach Recherchen von goodnews4.de wurden bis mindestens Mittwoch dieser Woche in einem Bordell Leistungen von Prostituierten angeboten. Pikant ist der Fall, da sich offenbar auch eine Baden-Badener Ortschaftsrätin um diese Geschäfte ihres Partners kümmert.

Offenbar unbeeindruckt durch den Bericht von goodnews4.de vor über einer Woche gingen die Rotlicht-Geschäfte wohl weiter.

Angeblich haben die dort von auswärts untergebrachten Prostituierten pro Übernachtung 150 Euro für ein kleines Apartment bezahlen müssen. Rätselhaft ist, weshalb die Stadtverwaltung trotz eindeutiger Hinweise erst jetzt tätig wurde. Angeblich prahlte die Ortschaftsrätin mit ihren guten Beziehungen in die zuständigen Ämter der Stadt. Schon Anfang Oktober lag der Staatsanwaltschaft eine Anzeige vor über ein «illegales, unangemeldetes Bordell». In Zusammenhang mit dem «Vorwurf eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz» sei «der Vorgang zur Prüfung einer möglichen Ordnungswidrigkeit an die Stadt Baden-Baden als zuständige Verwaltungsbehörde abgegeben» worden, hatte die Staatsanwaltschaft Baden-Baden auf Anfrage von goodnews4.de mitgeteilt. goodnews4.de berichtete.

Wie etwa auch bei den Affären und den Leopoldsplatz und die Ermittlungen zu möglichen Umweltverstößen, wo monatelang erstmal die lange Bank zum Zuge kam, goodnews4.de berichtete. Besonders eilig hatte es die Stadtverwaltung offenbar auch nicht in Zusammenhang mit dem Betrieb von Bordellen in Baden-Baden. Man wolle die Anfrage von goodnews4.de in vier Wochen auf Wiedervorlage legen, hieß es. Derweil lief der Bordellbetrieb in Baden-Oos, wie goodnews4-Recherchen zeigten, munter weiter, obwohl Prostitution seit 1. November durch die Corona-Verordnung untersagt ist.









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