Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Als Antwort auf Leserbriefe“ – „Die Dame kann einem eigentlich nur leidtun“
Baden-Baden, 11.02.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Martin Müller-Petersen Stellung zu den Leserbriefen von goodnews4-Leser Rainer Sauters Leserbrief «Meine Meinung» – «Thomas Jung für viele der einzige echte Hoffnungsträger» – «Ist der SWR als Arbeitgeber tatsächlich so viel anders als der Staat?» und Julian Beck Leserbrief «Meine Meinung» – «Um Himmels willen, wenn man als Bremerin die Fakten mangels Ortserfahrung nicht schon kennt…».
Den Meinungen der Leser Sauters und Beck (goodnews4 vom 10.02.2026) ist im Hinblick auf die CDU-Kandidatin Wischhusen vollumfänglich zuzustimmen. Die Dame kann einem eigentlich nur leidtun, wie sie von einer skrupellosen CDU verheizt wird. Einer Partei, die selbst keinen einzigen geeigneten fähigen Kandidaten hervorbringt und auch sonst nicht durch besondere Taten in der Vergangenheit glänzt. Nicht d`accord bin ich mit Herrn Sauters hinsichtlich des Herrn Jung. Dessen beruflichen Erfolge mögen unbestritten sein und die Erfahrung des Alters ist durch nichts zu ersetzen. Das weiß jeder, der auf eine 30- oder 40-jährige Berufstätigkeit zurückblicken kann. Das ist unbestritten, ebenso unbestritten ist jedoch auch die Tatsache, dass die Leistungsfähigkeit im Alter nachlässt. Kann man im Alter von über 70 Jahren noch 40 Stunden pro Woche arbeiten? Eher wohl nicht, zumal wenn hierfür keine absolute persönliche Notwendigkeit besteht. Dies sollten die Wähler bei der bevorstehenden Wahl zum Oberbürgermeister berücksichtigen.
Wenn man jetzt einen Rentner wählt, der nach der Hälfte der Wahlperiode bereits über 70 Jahre alt ist, dann ist zu befürchten, dass der Betreffende den Weg seines Vorgängers wählt und sich als Dienstunfähig in den endgültigen Ruhestand verabschiedet. Wäre es deshalb nicht sinnvoller jemand zu wählen, der das Ende seiner Dienstzeit noch vor dem Eintritt in das Rentenalter erlebt? Die Auswahl ist zwar gering, um nicht zu sagen geradezu niederschmetternd, aber was spricht gegen den sehr sympathischen und fähigen Herrn Arpaschi? Man könne diese Partei aus moralischen Gründen nicht wählen heißt es. Warum, was hat sich die AfD in Baden-Baden bisher zuschulden kommen lassen? Ich kann mich nicht erinnern, hier jemals glatzköpfige Schlägertrupps in Springerstiefeln gesehen zu haben. Dies mag in ostdeutschen Bundesländern vorkommen, aber was hat dies mit Baden-Baden zu tun? Nichts, rein gar nichts. Im Gegenteil, die Anträge, die bisher von den AfD-Gemeinderäten eingebracht wurden, hatten ihre volle Berechtigung, wurden aber von den anderen Parteien aus den angeblich moralischen Gründen abgelehnt, obwohl gerade diese Personen, die derzeit die Geschicke von Baden-Baden bestimmen, hinsichtlich der noch nicht aufgearbeiteten Vorgänge «Leo-Affäre» und «Gehri-Prozess» selbst in einem etwas anrüchigen Licht stehen (goodnews4 vom 10.02.2026).
Es bleibt also jedem Wahlberechtigten überlassen, wie er sich entscheidet wer die Geschicke der Stadt künftig in die Hand nehmen soll. Groß ist die Auswahl leider nicht und es steht zu befürchten, dass es eine sehr geringe Wahlbeteiligung geben wird.
Martin Müller-Petersen
Baden-Baden
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